Die Vermittlung von Fotomodellen, Werbetypen, Mannequins und Dressmen
erfolgt heute mehr denn je über das Internet. Mode- Werbefotografen,
Werbeagenturen, Katalogkunden (Kaufhäuser u. Versandhandel), Designer,
Messegesellschaften, Redaktionen sowie TV- und
Filmproduktionsgesellschaften wählen hier vorab die in Frage kommenden
Personen aus.
Voraussetzungen, um von einer Agentur als Laufstegmodel vermittelt zu
werden, sind die Körpergröße (Damen 1,74 - 1,80 m, Herren 1,84 - 1,90
m) sowie die übliche Konfektionsgröße (Damen 34 - 38, Herren 48 - 52).
Personen mit anderen Maßen werden in die Musterkollektionen und Fotowaren
nicht hineinpassen, so dass sich eine Vermittlung für Modeschauen und
Mode- bzw. Katalogphotographie schwieriger gestaltet, jedoch nicht unmöglich
ist. Gerade im Bereich der Werbung spielt die Körpergröße eine
untergeordnete Rolle!
Große Chancen haben auch Personen, die etwas Besonderes haben - Gewicht,
Aussehen etc. Es ist oft nicht leicht, zu beurteilen, wie einsetzbar ein
Bewerber ist, d.h. wie die Ausstrahlung und die Wirkung auf den Betrachter
sein werden.
Bewerber über 25 Jahren werden als Anfänger in der Regel nicht mehr
aufgebaut, da Kunden bei dieser Altersgruppe bereits eine langjährige
Modellerfahrung voraussetzen. Auch hier gilt: Keine Regel ohne
Ausnahme! Für
die wachsende Zielgruppe der Kids und älteren Menschen werden auch hier dringend
Modelle gesucht.
Die Modelle und Statisten sollten auf die Wünsche der Fotografen eingehen
und entsprechend flexibel reagieren können. Bei Modeschauen ist
Grundvoraussetzung: das Bewegungstalent und die Fähigkeit, die
Choreographie umzusetzen, um als Mannequin oder Dressman arbeiten zu können.
Schulungen können deswegen manchmal recht sinnvoll sein, sind aber keine
Garantie zur Eignung für diesen Job.
Etwas anders sieht es im Bereich der Kids aus, hier meinen wir,
dass eine
gewisse Vorbereitung auf die zu erwartenden neuen Eindrücke in diesem
Bereich absolut sinnvoll ist.
Es ist nicht empfehlenswert, mit teuren Testfotos unseriöser Agenturen
sofort eine teure Setcard drucken zu lassen. Als erstes reichen gewisse
Informationen und Daten, preiswerte und möglichst gute
Durchschnittsfotos, völlig aus. Es ist jedoch durchaus sinnvoll, eine
elektronische Setcard in das Internet zu stellen, denn hier sind schnelle
Änderungen möglich, jeder Fotograf hat Einsicht in die neuesten Fotos
und kann so problemlos eine Tagesbuchung durchführen.
Erst nachdem ein Model eine gewisse Erfahrung gesammelt hat und die
ersten kleinen Engagements angenommen hat, sollte über eine Investition für
eine gedruckte Setcard nachgedacht werden.